News rund um Covid-19

Notbetreuung Schulkinder ab dem 27.04.2020

Die vom Bund angeordnete Schliessung der Schule wird voraussichtlich bis zum 11. Mai 2020 weitergeführt – der Fernunterricht wird dementsprechend auch nach den Frühlingsferien den Präsenzunterricht ersetzen. Dies betrifft nach wie vor die schulergänzende Betreuung, welche noch nicht im gewohnten Rahmen angeboten wird. Auch während der nächsten Phase der gestuften Rückführung in eine Normalität bieten wir für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufe neine Notbetreuung an.

 

Wann startet das Angebot erneut?

Ab Montag, 27. April 2020 (bis voraussichtlich am 11. Mai 2020)

 

In welchem Zeitraum werden die Schulkinder betreut?

Montag bis Freitag, jeweils von 08.00 bis 17.30 Uhr

 

Wer kann das Angebot in Anspruch nehmen?

Grundsätzlich gilt das Angebot für Kinder ab dem Kindergarten bis zur 6. Klasse. Damit die systemrelevanten Betriebe aufrechterhalten werden können und genügend Personal im Arbeitsalltag zur Verfügung steht, haben Eltern, welche im Gesundheitswesen oder für die Öffentlichkeit sicherheitsrelevanten Bereichen (beispielsweise Pflegende in Gesundheitsorganisationen, Ärzt*innen oder Polizist*innen) tätig sind, das Recht auf einen kostenlosen Notbetreuungsplatz (ausgenommen Mittagessen – wird in Rechnung gestellt).

 

Wie läuft das Anmeldeprozedere?

Mittels untenstehenden Anmeldeformulars können sich Eltern und Erziehungsberechtigte bis Dienstag um 12.00 Uhr, 21. April 2020, per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden. Sie erhalten bis am Donnerstagabend, 23. April 2020, spätestens 18.00 Uhr Bescheid, ob sie einen Notbetreuungsplatz bekommen und erhalten weitere Details. Telefonische Auskünfte ab Montagnachmittag, 20. April 2020, ab 14.00 Uhr: 041 754 51 54

 

Gibt es Alternativen, wenn ich keinen Platz bekomme?

Ja, eine zusätzliche Unterstützung wurde während den Frühlingsferien durch die «Projektgruppe Angebote zur Familienentlastung» im Auftrag der Sozialvorsteherinnen- und Sozialvorsteher-Konferenz der Zugerischen Gemeinden ins Leben gerufen. Dieses Angebot unterstützt Kinder und Jugendliche aus überlasteten und belasteten Familiensystemen.

  • Primäre Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche aus belasteten oder überlasteten Familiensystemen.

 

Beschreibung:

Ab den Frühlingsferien (bis voraussichtlich Wiederöffnung Schulen) werden Kinder und Jugendliche in möglichst konstanten Kleingruppen (max. 4 Kinder +1 Begleitperson) bei Freizeitaktivitäten begleitet. Es sollen ein bis drei Aktivitäten pro Woche, à jeweils zwei bis drei Stunden, vorwiegend in der Natur oder in den Schulinfrastrukturen stattfinden. Diese werden zeitlich so geplant, dass sie mit dem Fernunterricht zu vereinbaren sind.


Das Angebot ist für die Nutzerinnen und Nutzer kostenlos. Es wird zentral koordiniert und dezentral in den Gemeinden umgesetzt. Bei der Gruppenbildung werden Alter und Schulstandort berücksichtigt. Die Gruppen werden primär von Fachpersonen der Soziokulturellen Animation aus den jeweiligen Gemeinden begleitet. Wo nötig. werden weitere geeignete Begleitpersonen hinzugezogen (z.B. Personen mit J&S-Ausbildung oder Studierende der PH Zug oder HSLU Soziale Arbeit).

 

Vorgehen:

Besteht ein Bedürfnis, so können sich Erziehungsberechtigte an ihre Klassenlehrperson oder an die Schulsozialarbeit wenden. Diese Meldungen gelangen dann zu Fachpersonen und zur Schlüsselperson der Gemeinde, welche zusammen mit den Schulen, Sozialen Diensten, KESB, Punkto etc. entscheiden, ob die Kriterien erfüllt werden. Möglicherweise gelangen diese Dienststellen und Fachpersonen direkt zu den Erziehungsberechtigten und suchen das Gespräch, um eine mögliche Anmeldung für dieses Segment zu ermöglichen.

 

> Hier gehts zum Anmeldeformular

 

Weitere Plattformen können zusätzlich behilflich sein:

 

Freundliche Grüsse
Abteilung Bildung Unterägeri

Erich Schönbächler
Rektor


 

Corona-Virus: Vergangene Informationen der Schule Unterägeri