News rund um Covid-19

Notbetreuung Schulkinder - Allgemeine Infos


Notbetreuung Schulkinder

Die vom Bund angeordnete Schliessung der Schule betrifft auch die schulergänzende Betreuung. Die aktuelle Situation erfordert aussergewöhnliche Massnahmen: Nachbarschaftshilfe, Organisation innerhalb des eigenen sozialen Netzwerks etc. Die Einwohnergemeinde Unterägeri hat im Austausch mit den kantonalen Behörden entschieden, ein neues Angebot anzubieten: eine Notbetreuung für Schulkinder.

 

Wann startet das Angebot?
Ab Mittwoch, 18. März 2020 (bis voraussichtlich am 4. April)

In welchem Zeitraum werden die Schulkinder betreut?
Montag bis Freitag, jeweils von 08.00 bis 17.30 Uhr

Wer kann das Angebot in Anspruch nehmen?

Grundsätzlich gilt das Angebot für Kinder ab dem Kindergarten bis zur 6. Klasse. Kitas und Tagesfamilien bleiben – Stand heute Montag, 16. März 2020 – weiterhin geöffnet. Die Spielgruppen bleiben ab sofort geschlossen.

Damit die systemrelevanten Betriebe aufrechterhalten werden können und genügend Personal im Arbeitsalltag zu Verfügung steht, haben Eltern, welche im Gesundheitswesen oder für die Öffentlichkeit sicherheitsrelevanten Bereichen (beispielsweise Pflegende in Gesundheitsorganisationen, Ärztinnen oder Polizisten) tätig sind, Vorrang für einen Notbetreuungsplatz. Es besteht eine beschränkte Anzahl von Betreuungsplätzen zu Verfügung.


Wie läuft das Anmeldeprozedere?

Das Anmeldefenster für die Notbetreuung wurde am Montagmittag, 16. März 2020, geschlossen.

Nachmeldungen für die Zeit bis zu den Frühlingsferien sind vereinzelt möglich, bitte wenden Sie sich telefonisch an die Leitung der Notbetreuung, Frau Monika Leu: 041 754 51 51 oder per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die telefonische Abklärung beinhaltet:

  • Klärung der Notbetreuung aufgrund systemrelevanter Berufe (Gesund, Pflege, Altersbetreuung, Sicherheit, etc.)
  • Klärung der Platzreserven (wir dürfen nur noch vier Kinder pro Gruppe einteilen – dadurch reduziert sich das Angebot auf die wirklichen Notfälle)

Sprechen beide Klärungen für eine Notbetreuung, bitten wir Sie, das Anmeldeformular auszufüllen und uns zukommen zu lassen. Die Leitung des Betreuungsangebotes wird sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen.

> Hier gehts zum Anmeldeformular


Gibt es Alternativen, wenn ich keinen Platz bekomme?

Wir appellieren an die Nachbarschaftshilfe und die Solidarität untereinander. Folgende Plattformen können behilflich sein:

Gemeinsam gegen Corona: www.hilf-jetzt.ch

Facebookgruppe «Zuger helfen Zugern»




Medienmitteilung der Bildungsdirektion vom 14.03.2020

Fernunterricht statt Schule Schliessung der schulergänzenden Betreuung Notbetreuung auf Kindergarten- und Primarstufe

Ab Montag, 16. März, gibt es für drei Wochen an den Zuger Schulen keinen Präsenzunterricht mehr. Die Kinder werden im Fernunterricht zu Hause beschult. Die Schulergänzende Betreuung ist ab sofort geschlossen. An ihre Stelle wird ab Mittwoch, 18. März, eine Notbetreuung auf Kindergarten- und Primarstufe treten. Für die Eltern bedeutet dies, dass sie am Montag und Dienstag selber für die Betreuung ihrer Kinder verantwortlich sind. Die Kitas und Spielgruppen im Kanton Zug bleiben nach Möglichkeit offen.

Weil die Notbetreuung nicht allen Schulkindern Plätze wird anbieten können, werden viele Eltern auch über den 18. März hinaus die Betreuungssituation selber regeln müssen. Grosseltern sollen nicht zum Betreuen eingesetzt werden. Gefordert sind in dieser Situation aber auch die Arbeitgeber. Sie sind aufgefordert, für eine befristete Zeit unter vereinfachten Bedingungen betriebseigene Betreuungsangebote einzurichten. Die Kitas und Spielgruppen im Kanton Zug bleiben nach Möglichkeit offen. Darauf haben sich heute die Konferenz der gemeindlichen Sozialvorsteher (SOVOKO) und die betroffenen Direktionen des Kantons (Direktion für Bildung und Kultur, Direktion des Innern) an einer Koordinationssitzung verständigt.

Von der Schulergänzenden Betreuung zur befristeten Notbetreuung
Gemäss Verordnung des Bundesrats ist der Präsenzunterricht an den Schulen bis am 4. April 2020 verboten. Für die gemeindlichen Schulen bedeutet dies, dass sie die Schulergänzende Betreuung (SEB) – also auch schulischer Mittagstisch – ab sofort komplett einstellen. Anstelle der SEB und der Blockzeiten werden alle Gemeinden eine ganztägige Notbetreuung organisieren. Diese wird jedoch nicht die erforderlichen Kapazitäten haben, dass für alle Kinder Plätze vorhanden sind. Dies wäre auch nicht sinnvoll, weil damit die Massnahmen des Bundesrats zur Bekämpfung des Corona-Virus wiederum untergraben würden. Die Notbetreuung kann und soll deshalb lediglich Notsituationen abfedern. Bei der Zuteilung der knappen Plätze werden die Gemeinden entsprechend Prioritäten setzen müssen. Gemäss Kanton müssen Kinder gewisser Berufsgruppen (bspw. Angestellte von Spitälern, Rettungsdiensten, Pflegeheimen, Polizei und ähnlichen Betrieben) prioritär berücksichtigt werden. Der Kanton wird zuhanden der Gemein- den die Zugangs- und Priorisierungsgrundsätze erarbeiten. Für die Organisation der Notbetreuung

brauchen die Gemeinden zwei Arbeitstage Zeit. Die Notbetreuung wird in allen Ge- meinden am Mittwoch, 18. März, starten. Die exakten Öffnungszeiten, das Anmeldeverfahren und die Tarife werden durch die jeweiligen Gemeinden festgelegt und im Internet publiziert.

Kommenden Montag und Dienstag sind alle Eltern und auch die Arbeitgeber gefordert, Lösungen für die Betreuung der Kinder zu finden. Der Grossteil der Eltern wird über den Mittwoch hinaus selber für die Betreuung sorgen müssen.

Kindertagesstätten (Kitas) - Verzicht auf Schliessung
Im Bereich der Kitas hat der Regierungsrat darauf verzichtet, über die Verordnung des Bundes- rats hinaus Schliessungen zu verfügen. Das soll nach Meinung der SOVOKO vorderhand auch so bleiben. Die Kitas und auch die Spielgruppen im Kanton Zug dürfen ihren Betrieb somit weiterhin aufrechterhalten. Für Betriebe, die für diese Zeit selber Betreuungsangebote für ihre Mitarbeitenden einrichten wollen, bieten die Gemeinden ab Montag ein vereinfachtes Meldeverfahren an. Das dafür notwendige Formular wird den Gemeinden vom Kanton zur Verfügung gestellt.

 

 


Coronavirus: Information vom Freitag, 13.03.2020 / 16.15 Uhr

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte

Heute hat der Bundesrat weitreichende Massnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus beschlossen. Davon sind nun auch sämtliche Schulen direkt betroffen.

Für Sie bedeutet dies, dass ab Montag, 16.03.2020 bis am 05.04.2020 sicher kein Unterricht vor Ort stattfindet. Dies gilt auch für die Musikschulen der Gemeinde.

Spätestens am Montag, 16.03.2020 werden Sie betreffend Notbetreuung weitere Informationen durch die Schulleitung erhalten. Diese werden auch auf unserer Homepage aufgeschaltet.
Was den Fernunterricht betrifft, so erhalten Sie spätestens am Dienstagnachmittag, 17.03.2020 durch die Klassenlehrperson Ihres Kindes die entsprechenden Informationen und Anleitungen.

Die Lehrpersonen der Musikschule werden mit den Erziehungsberechtigten der Musikschüler*innen telefonisch in Kontakt treten. Bitte seien Sie zur offiziellen Lektionszeit (Musikstunde) erreichbar.

Sollten Sie dringende Fragen haben, können Sie sich ans Sekretariat der Schulen Unterägeri oder die einzelnen Schulleitungen wenden. Für die Zusammenarbeit während des Fernunterrichts sind primär die Klassenlehrpersonen zuständig.
Wie bereits mehrfach kommuniziert, werden wir Sie über die Homepage (www.schulen-unteraegeri.ch) oder per Mail auf dem Laufenden halten. Bitte schauen Sie in regelmässigen Abständen auf diese Plattformen.



Aus folgender Medienmitteilung entnehmen Sie die wesentlichen Informationen.


Medienmitteilung der Bildungsdirektion vom 13.03.2020, 16.15 Uhr

Wechsel zum Fernunterricht im Kanton Zug

Der Bundesrat hat heute beschlossen, dass an den Schulen bis am 4. April kein Unterricht vor Ort stattfinden darf. Die öffentlichen und privaten Schulen sowie Sonderschulen im Kanton Zug bleiben ab Montag, 16. März, geschlossen. Die Schliessung betrifft auch die Schulen der tertiären Bildungsstufe. Fragen der Notbetreuung werden am Samstag erörtert.

Die Zuger Schülerinnen und Schüler bleiben zu Hause und erhalten Fernunterricht. Die Notbetreuung ist Gegenstand einer Sondersitzung am Samstag.

Fernunterricht

Im Kanton Zug wechseln die Schulen vom Präsenz- zum Fernunterricht. Für die Ausgestaltung des Fernunterrichts, den Übergang und die Elterninformation zeichnen die Schulen selber verantwortlich. Lehrlinge halten sich an die Weisungen ihrer Betriebe, was den nichtschulischen Teil ihrer Ausbildung anbelangt.

Reduktion der Sozialkontakte

Ziel des Wechsels auf Fernunterricht besteht in einer Reduktion der Sozialkontakte der Schülerinnen und Schüler. Zur Wirksamkeit der Massnahme gehört daher, dass diese wenn immer möglich zu Hause bleiben.

Selbstsorge ohne Grosseltern

Fragen der Notbetreuung werden morgen Samstag vom Bildungsdirektor und dem Direktor des Innern an einer Sondersitzung der Sozialvorsteherkonferenz der Zuger Gemeinden erörtert. Zwischen Betreuung und Beschulung besteht aber kein epidemiologischer Unterschied, so dass sich die Lösungssuche auf die absoluten Notfälle konzentriert. Im Fokus steht die Selbstsorge ohne Grosseltern.



Zusätzliche Informationsquellen

  • Amt für Gesundheit des Kantons Zug  - https://www.zg.ch/behoerden/gesundheitsdirektion/amt-fuer-gesundheit
  • Hotline des Kantons Zug – Telefon Nr.: +41 41 728 49 00 (Betriebszeiten von 08.00 Uhr bis 17.00 Uhr), E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Bundesamt für Gesundheit BAG - https://www.bag.admin.ch/bag/de/home.html
  • Hotlines des Bundesamts für Gesundheit: Für die Bevölkerung +41 58 463 00 00

 Link BAG: https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov.html

coronavirus ch3

 

 


 


 

Corona-Virus: Vergangene Informationen der Schule Unterägeri